Voll besetztes Haus der Energie beim Neujahrsempfang der Odenwälder SPD

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Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister von Nürnberg (Foto:Rolf Wilkes)

Der Unterbezirksvorsitzende Oliver Grobeis konnte beim diesjährigen Neujahrsempfang der Odenwälder SPD im vollbesetzten Haus der Energie eine ganze Reihe von Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Wirtschaft, Gewerkschaft und Politik begrüßen.

Hauptredner waren der Nürnberger Oberbürgermeister und Präsident des Deutschen Städtetages Dr. Ulrich Maly sowie der Landratskandidat der Odenwälder SPD Frank Matiaske.

Dr. Maly, der zuvor auf dem Hessengipfel der hessischen SPD in Friedewald über den kommunalen Finanzausgleich referierte, betonte, dass nur dann ein Finanzausgleich seine Aufgabe, nämlich Ungleichheiten zwischen finanzstarken und finanzschwachen Kommunen auszugleichen,  erfüllen könne, wenn das Land die entsprechenden Finanzmittel bereitstelle, was in Hessen leider nicht der Fall sei.

In seiner sehr nachdenklich machenden Ansprache, die er auch mit persönlichen Erfahrungen anreicherte, verwies Maly darauf, dass nur der in der Politik bestehen könne, der mit Ideen und konkreten Vorstellungen das Gemeinwesen gestalten kann und will.

Die über 300 Besucherinnen und Besucher konnten dann anhand der Ansprache von Frank Matiaske feststellen, dass dieser über eine Fülle von Ideen und Vorstellungen verfügt, gespickt mit Beispielen aus seiner Tätigkeit als Bürgermeister in Breuberg und als Kreisbeigeordneter in der Amtszeit von  Landrat a.D. Horst Schnur.

In Richtung des ebenfalls anwesenden noch amtierenden Landrats Kübler, der sich bei den Ansprachen von Maly und Matiaske fleißig Notizen machte, gewandt, stellte Matiaske fest, dass er, wenn er zum Landrat gewählt werde, sehr wohl die Odenwälder Regionalentwicklungsgesellschaft (OREG) beibehalten werde. Er könne sich nämlich, so Matiaske, nicht vorstellen, dass die wichtige Aufgabe der Wirtschaftsförderung in einer Verwaltung besser aufgehoben sei. Auch liefere der Landrat keine Ideen, wer dann künftig für die Weiterentwicklung des ehemaligen Munitionslagers „Hainhaus“, das finanziell angeschlagene Breitbandprojekt, das ebenfalls in finanziellen Schwierigkeiten steckende kommunale Windrad, dem Schlachthof und vieles mehr verantwortlich sein soll.

Mit lang anhaltenden Beifall gaben fast alle Zuhörerinnen und Zuhörer  dem SPD-Landratskandidat zu verstehen, dass sie es Frank Matiaske  zutrauen, als Landrat den Odenwaldkreis voran zu bringen.

Musikalisch wurde der Neujahrsempfang von Katharina Zeisel aus Brensbach umrahmt.

Fotos vom Neujahrsempfang siehe unter "Die neuesten Fotos zum Anschauen"/Fotogalerie von SPD Odenwald auf der Startseite.

 

 
 

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